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Die Entwicklung des Tools "Online-Diversity" orientierte sich an folgender Grundannahme:

Ein erfolgreiches Diversity Management ist partizipativ angelegt. Es führt zur Arbeitszufriedenheit bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, zur Kundenzufriedenheit und zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit. Eine partizipative Gestaltung von Diversity Management eröffnet Gestaltungsoptionen für Unternehmen und Beschäftigte und stellt damit auch ein Handlungsfeld für Interessenvertretungen dar. Die Leistungs- und Innovationsfähigkeit von Unternehmen und Einrichtungen hängt wesentlich von den vielfältigen Kompetenzen der Belegschaft ab. Vielfalt braucht ein Management, das den Dialog und eine gute Zusammenarbeit ermöglicht.

Der Leitgedanke geht von personeller Vielfalt (Diversity) und Inklusion aus. Damit ist eine Verknüpfung und ganzheitliche Berücksichtigung von Diversity im gesamten Handlungsspektrum und in allen Aspekten einer Organisation gemeint. Inklusion meint die permanente Berücksichtigung, Wahrnehmung, proaktive Förderung und Nutzung von Vielfalt.

Durch ein partizipatives Vorgehen kann Wissen der Beschäftigten für die Gestaltung der Arbeit und der Arbeitsbedingungen auf dem Weg zu einem Diversity Management genutzt werden. Partizipative Strukturen im Unternehmen fördern ein kreatives und konstruktives Umfeld, indem alle Beschäftigten ihre Stärken entwickeln und entfalten können.

Durch einen entsprechend gestalteten betrieblichen Dialog können Lernprozesse beginnen, die eine Veränderungsbereitschaft entwickeln, stärken und erhalten können. Diversity Management wird zu einem praktischen Lern- und Gestaltungsprozess.


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